vcn77-logo.png Die Deichstadtvolleys
1. Volleyball Bundesliga

Homeoffice und Distanzunterricht: Deichstadtvolleys auf dem Rückweg in den Spielbetrieb

Neuwied: Nach drei Spielausfällen zu Jahresbeginn kann die Begegnung der Deichstadtvolleys mit Tabellennachbar Nawaro Straubing am Samstag, 15.Januar um 19 Uhr stattfinden. Soweit die gute Nachricht für die Volleyball-Bundesliga VBL und die Volleyballfreunde in Niederbayern und am Mittelrhein, die das Spiel bei Sport 1 extra verfolgen können.

Zuschauer sind bei dem mit Spannung und Hoffnungen erwarteten Kellerduell nicht zugelassen, das beherrschende Thema „Pandemie und Omikron“ lastet auf dem Spiel: Der Tabellen-Vorletzte aus Straubing ist zwar bisher von Infektionen verschont geblieben, dafür haben Verletzungen die Mannschaft von Trainer Van der Mark heimgesucht. Mit den Ergebnissen der Vorrunde, lediglich Neuling VCN’77 wurde am zweiten Spieltag besiegt, ist man bei den Süddeutschen nicht zufrieden und strebt an, zunächst durch einen Sieg in Neuwied Boden in der Tabelle gutzumachen.

Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, sind doch die Neuwiederinnen stark gebeutelt und konnten erst jetzt wieder das Training aufnehmen.

20211006 MVP NawaRo vs VC Neuwied finalDie Diagonalspielrinnen Marie Hänle und Sarah Kamarah wurden nach dem Hinspiel zu MVPs gewählt. Hinter beiden Namen stehen auf der Mannschaftsmeldeliste noch Fragezeichen. Foto: VBLDie beiden infizierten Spielerinnen sitzen ihre zweiwöchige Quarantäne ab und versuchen, sich im „Homeoffice“ fit zu halten. Die übrigen Spielerinnen wurden diese Woche als Kontaktpersonen nach und nach aus der Absonderung entlassen und melden sich zum Training zurück, dem Cheftrainer Dirk Groß seinerseits bis Donnerstagabend ebenfalls noch fernbleiben musste: Seine Quarantäne wurde vom Gesundheitsamt Bonn erst mit dem heutigen Donnerstag offiziell beendet. So musste er sich die letzten Tage damit begnügen, von seiner Wohnung aus „Material zum Selbststudium“ zu erstellen und den Spielerinnen im Distanzunterricht Videomaterial zur Verfügung zu stellen. Der Präsenzunterricht in der Trainingshalle wurde von Cotrainer Ralf Monschauer und Scout Michel Beautier geleitet. „Die Mädels möchten nach den Feiertagen und der Zwangspause unbedingt wieder spielen, sich für die Schlappe in Erfurt rehabilitieren und sind total motiviert“, weiß Dirk Groß, der sich riesig freut, ab heute und dann zum Abschlusstraining sowie am Samstagabend in der Sporthalle des Rhein-Wied-Gymnasiums wieder dabei zu sein.

Optimale Vorbereitung allerdings sieht ganz anders aus, zudem fehlen die beiden Infizierten, so dass man sich bei den Deichstadtvolleys von kurzfristigen Zielen verabschieden muss. Im Vordergrund steht zunächst das Bestreben, den durch die vielen Nachholspiele zwangsläufig gestrafften Spielplan erfüllen und die Runde bis zum Ende der Hauptrunde vollständig abschließen zu können. Denn natürlich schaut man mit Sorge zu den Kollegen: Schließlich musste in der ärger betroffen Männerliga die Hauptrunde bereits eingestellt werden, um direkt in die Zwischenrunde zu starten. „Wir tragen alles Machbare dazu bei, damit unsere Runde ohne Spielausfälle zu Ende gespielt werden kann“, erklärt Geschäftsführer Manohar Faupel. Da die Deichstadtvolleys als Spielstätte nur auf eine Schulsporthalle zurückgreifen können, sind regelmäßige Spieltermine mittwochs außerhalb der Schulferien kaum realisierbar, was aber wegen der zahlreichen Nachholtermine unabdingbar wäre. „Ich bin deshalb sehr froh, dass uns die VBL und die anderen Bundesligavereine behilflich sind, die Deichstadtvolleys im Spielbetrieb zu halten!“

Bedanken wollen wir uns auch bei unseren Genuss-Partnern, die es ermöglicht haben, unsere in verschiedenen Wohnungen isolierten Spielerinnen bestens zu versorgen: Herzlichen Dank an die Food-Akademie, die Restaurants Pino d‘Italia, La Palma, El Greco und Imota; an das „Feinkost Kulinaris“ und nicht zuletzt an die Bäckerei Preißing mit ihren bei der Mannschaft besonders beliebten Quarkbällchen. Rhenser Mineralbrunnen stellte nicht nur Getränkekisten, sondern, wie in den sozialen Medien zu sehen ist, auch vielseitig nutzbares Trainingsmaterial zur Verfügung“, deutet Faupel die logistischen Aufgaben an, die täglich zu lösen waren. Schließlich seien die Aufgaben, die sich jetzt dem Liganeuling zusätzlich stellen, nur mit hilfsbereiten Partnern und Freunden zu bewältigen.

(hw)

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